Der Dampfer "Dresden" & seine Dampfausstellung
  Der Dampfer "DRESDEN"
 

Das Schiff


Eine kleine Beschreibung zur
Lebensgeschichte des Dampfers "Dresden"


 
Die Dampfmaschine des Dampfers "Dresden"




- erbaut 1926 von der Schiffswerft und Maschinenfabrik Dresden- Übigau
 
- liegende 2-Zylinder-Verbunddampfmaschine mit Einspritzkondensation und
  Lentz-Ventilsteuerung, Dampfsteuerung nach Klug / Marshall

- 300 PS indizierte Leistung bei 320 °C Dampftemperatur.

Der Dampf tritt mit 14 bar in den Hochdruckzylinder und wird dort erstmals entspannt. Über den Reciver (Verbinder) gelangt der Dampf weiter, mit ca. 1-2 bar,  in den Niederdruckzylinder, wo er bis zum Vakuum entspannt wird.
Beim Entspannen wird die Energie des Dampfes in Bewegung umgesetzt. Anschließend strömt der Abdampf in den Kondensator.
Dort wird Kühlwasser eingespritzt, um ihn zu kondensieren. Während dieses physikalischen Vorgangs verringert sich sein Volumen, ein Vakuum entsteht. Das Vakuum wirkt bis zum Niederdruckzylinder zurück und lässt ein größeres Wärmegefälle zwischen "Frischdampf" und "Abdampf" entstehen.
(
Oder ganz einfach ausgedrückt:das Vakuum zieht am Kolben, während auf der anderen Seite der Dampf schiebt)
Dies steigert neben der Leistung der Maschine auch ihre Wirtschaftlichkeit. Das entstandene Kondensat wird anschließend von einer Kondensatpumpe nach außenbords gefördert.
 



Die folgenden Bilder sind einige Jahre alt und nicht mehr ganz aktuell!








































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